E-Auto
Der Anfang
08.10.2026 Unser bisheriges Auto war ein Ford Mondeo als Vollhybrid. Was heißt Vollhybrid? Das ist ein Konzept in dem Verbrenner- und Elektromotor eng zusammenarbeiten. Sie arbeiten nicht nebeneinander, mal der eine, mal der andere, sie arbeiten zusammen. Der Kern des Ganzen ist ein sehr, sehr sparsamer Benziner, der aber nicht gerade spritzig ist. Das ist das Problem. Das heißt: in der Konstruktion gingen die Ingenieure von Toyota, die das Konzept schon vor Jahrzehnten entwickelt hatten, von einem sehr sparsamen Benzinmotor aus. Um dem Benziner auf die Sprünge zu helfen, ergänzten die Leute von Toyota einen Elektromotor, der viel Drehmoment hat und für die gewünschte Spritzigkeit sorgt. Das hat außerdem den Vorteil, dass die benötigte Batterie auch beim Bremsen geladen werden kann. Das Auto kommt einem reinen Elektroauto schon sehr nahe.
Jetzt sind wir in Rente gegangen und da fahren wir sehr viel weniger und auch fast nur kurze Strecken. Da ist der Mondeo einfach zwei Nummern zu groß. Ein kleineres Auto sollte her, und wo wir schon mal dabei sind: gleich ein vollelektrisches Auto, eines, in das wir kein Benzin mehr reinkippen müssen.
Das waren also die Rahmenbedingungen: ein Kleinwagen mit einer Reichweite von mindestens 400 Kilometern. Das mit der gewünschten Reichweite war ziemlich irrational, 300 Kilometer hätten bei unserem Fahrprofil locker ausgereicht. Aber da erwischte uns die Reichweitenangst. Jedenfalls ist die Auswahl an Kleinwagen da nicht sehr groß. Wir fanden nur den Renault R5. Alles andere war entweder viel teurer (weil viel größer) oder eben nur mit geringerer Reichweite. Und wo wir schon mal beim R5 waren, kamen wir schnell zum Nissan Micra, denn der ist praktisch das gleiche Auto in einem etwas anderen Kleid. Und dieses andere Kleid gefiel uns einfach besser. Und so wurde es der Nissan Micra. Beim Autohaus hieß es, der würde im Februar 2027 geliefert. Und darauf warten wir jetzt.
⌂ | 15.10.2026 >